Nandan Joshi
Nandan Joshi
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Chinesische Wissenschaft - Max Webersche Analyse

Einführung

Weber und Needham haben in großem Maßstab gezeigt, dass ein systematischer Vergleich von Zivilisationen notwendig und möglich ist, der als den umfassendsten Wirkeinheiten menschlichen Denkens und Handelns verstanden wird.

Webers Interesse galt dem Kapitalismus, Needhams Interesse dagegen der Naturwissenschaft, Technik und Mathematik.

Weber verweist an mehr als einer Stelle auf die Wissenschaft als eine von vielen Strukturen der Rationalisierung.

Needham meinte “das Misslingen des Aufstiegs der Kaufmannsklasse zur Macht wurde im Staat zur Grundlage für die Hemmnisse beim Aufstieg der modernen Wissenschaft in der chinesischen Gesellschaft.” Weber hätte diese Aussagen Needhams unbefriedigend gefunden, als Beispiele für eine materialistische Erklärung, die in seinen Augen ebenso begrenzten Wert hatte wie eine idealistische Erklärung. An andererseits spiegeln Webers Behauptungen über chinesische Wissenschaft den Forschungsstand, wie er bereits 1910 erreicht war.

Einzigartigkeit des Abendlandes

Needham: einleitende Absätze zu The Grand Titration: “Abgesehen von den großen Ideen und Systemen der Griechen waren die Chinesen, die keine ‘dark ages’, kein ‘finsteres Mittelalter’ im europäischen Sinn kannten, denn Europäern zwischen dem 1. und dem 15. Jahrhundert generell weit voraus; erst mit der wissenschaftlichen Revolution der Spätrenaissance zogen die Europäer mit Riesenschritten davon. Vor diesem Zeitpunkt aber war das Abendland nicht nur in seinen technischen Prozessen, sondern auch in seinen sozialen Strukturen und Wandlungen nachhaltig von Entdeckungen und Erfindungen berührt worden, die aus China und Ostasien kamen. … Wie also kam es, dass die moderne Wissenschaft sich nur in der westlichen Welt entwickelte?”

Von der chinesischen Überlegenheit kann es im Technischen auf eine “Wissenschaft auf hohem Niveau” geschlossen werden.

Weber im Gegenteil scheute vor dynamischen Analysen der Veränderungsprozesse und ihrer Implikationen in den Bewusstseinsstrukturen zurück. Das Potential für Einzigartigkeit, das Weber im Abendland findet, ist ansatzweise schon seit der Zeit der Griechen vorhanden. Und was er an China vermisst, fehlt dort seit zweitausend Jahren – ein Zeitraum, den systematisch weiter zu unterteilen er keine Notwendigkeit sah. Obwohl Weber gegen Ende seines Lebens sich mehr für ‘historische Rationalisierungen der Wissenschaft und der Sensibilität’ interessierte, äußert er sich nicht oder nur andeutungsweise über die ‘Prozesse’, durch die die Einzigartigkeit des Abendlandes zustande kam.

Dagegen Needham: Die Frage nach den Ursachen für Europas Aufstieg kann nicht mit einer Taxonomie von Kulturen beantwortet werden; dies ist eine rein historische Frage, der nur eine rein historische Soziologie angemessen sein kann. (Needhams erste Herausforderung)

Die interzivilisatorischen Begegnungen

Die Renaissance-Wissenschaft, die in China im 17. Jahrhundert kam, wurde von Missionaren als abendländliche bezeichnet, weil sie deren Überlegenheit als Ausdruck der kulturellen Überlegenheit des Christentums aufgefasst sehen wollten, aber die Chinesen erkannten klar, dass sie in erster Linie ‘neu’ war, in dem Sinne von Universalität oder eine die Grenzen von Zivilisationen transzendierende Modernität bedeutete. Wenn die Chinesen deren Übernahme nicht aufhalten konnten, so hofften sie doch, den Vorteil möglichst klein zu halten, den das Prestige alles Europäischen für die Missionsarbeit der Jesuiten mit sich bringen musste. Im Wesentlichen war die Idee von Grenzüberschreitung des Wissens und Existenz der eindeutigen Wissenschaft.

Bei der Konstruktion seiner Typologien behandelt Weber jede Zivilisation als diskrete Einheit, auch wenn ihm bewusst ist, dass ihre Grenzen durchlässig und veränderlich sind. Angesichts seines Interesse für Idealtypen ist dies vielleicht unvermeidlich.

In den interzivilisatorischen Begegnungen liegt Needhams zweite Herausforderung.

Wissenschaftlisierung des Wissens und Wissenschaftliche Revolution

{Needham’s Einsicht: “es könnte gut sein, …” dies genau jenes Kausalverhältnis zwischen Kapitalismus und Rationalisierung darstellt, das ist was Weber widerlegen wollte.

Nach Needhams zweite Einsicht: es liegt am dem Gesetz in Europa und in China, die darauf aufmerksam macht, dass in China der Begriff der von einem göttlichen Gesetzgeber gestifteten und garantierten Naturgesetz fehlt.}

(Needham versucht Kausalverhältnis zwischen Kapitalismus und Rationalisierung darzustellen.)

Needham vernachlässigte dabei der bedeutsamen Weberschen Themen wie den prägenden Charakter des Stadtlebens und die Komplexität der Rationalisierung als einer dynamischen Kraft. Needham sollte die positive Rolle von Religion und Theologie im Abendland verkannt haben – den Übergang von Theologie und Recht zu neuen Bewusstseinsstrukturen und zu einem neuen Naturverhältnis des Menschen, solche Übergänge, die später die wissenschaftliche Revolution ermöglichten.

Weber ging nicht davon aus, dass ökonomische und technologische Veränderungen zwangsläufig größere gesellschaftliche Wandlungsprozesse auslösen würden. Die Moderne ist nicht als Ergebnis eines linearen Zuwachses an Rationalisierung, sondern von sukzessiven ‘charismatischen’ Durchbrüchen zu neuen Formen der Rationalisierung. Wissenschaftliches Wissen kann unter beliebigen gesellschaftlichen Umständen entstehen; in China war es sicherlich vorhanden, aber es entbehrte einer metaphysischen Grundlage – so war die Schlussfolgerung Webers. Was den Wandel auslöst, ist die ‘technische Verwertung’ des Wissens, die durch den Kapitalismus zwar begünstigt werden mag, aber nur dann, wenn ‘universalisierende und universalistische Weisen des Denkens und der Sensibilität’ existieren. Weber stellt allerdings nicht die Frage, wann diese auftreten und welche Prozesse von ihnen führen.

[In Europa in 12. und 13. Jahrhundert rationalisierende und rationalisierte Bewusstseinsstrukturen, Orientierungen und Institutionen haben sich entwickelt, die auf dem ‘konkreten Individuum und dem objektiven Universellen’ aufbauen. Diese Strukturen waren das Ergebnis von Bemühungen im Bereich des Rechts und der Universitäten, Vernunft und Dialektik zu institutionalieren.]

Das 12. und 13. Jahrhundert bauten in der Tat ‘auf den gültigen Erkenntnissen der griechischen Philosophie und Wissenschaft, den gültigen Erkenntnissen des römischen Rechts und der römischen Politiktheorie’ auf. Für Weber lässt sich die Entwicklung der modernen Wissenschaft an den Wechselfällen des griechischen Erbes ablesen. Er ist überzeugt, dass es ohne dieses Erbe ein allgemein gültiges wissenschaftliches Wissen, gestützt auf eine lebendige Metaphysik, niemals gegeben hätte.

Für Weber waren vergleichende Untersuchungen unentbehrlich, um die Einzigartigkeit abendländischer Institutionen zu erklären. Sie ermöglichten eine Typologie der wechselseitigen Beziehungen von Ideen und Sozialstruktur.

Es ist keineswegs so, dass Europa die einzige Entwicklung aufwiese, die einer Untersuchung um ihrer selbst willen wert wäre; aber Weber geht es um die Schaffung einer ‘Wirklichkeitswissenschaft’, deren Ziel das Verständnis der charakteristischen Einzigartigkeit der Wirklichkeit ist, in der wir uns bewegen. Das ist weder kulturelle Voreingenommenheit noch erheuchelte Unparteilichkeit. Aber es verleiht den geschichtlichen Realitäten Europas doch eine Schärfe, mit der verglichen die chinesische Zivilisation als exotisch erscheinen muss.

Dies müssen wir im Gedächtnis behalten, wenn wir Webers Frage verfolgen, warum sich in China kein autochthoner Kapitalismus herausgebildet hat. Selten kann man merken, wie problematisch derartige Fragen sind. Es sind Fragen, die in der Wissenschaft seit den Tagen Leibniz nicht mehr gestellt wurden. Warum fällt ein Körper nicht mit einer Geschwindigkeit, die der dritten Potenz der Zeit entspricht? Warum hat man dir in der vergangenen Nacht nicht deinen Wagen gestohlen? Solche Sätze übersetzen in Fragen, was tatsächlich der Fall ist. Diese können nur beantwortet werden durch eine Schilderung dessen, was tatsächlich geschehen ist. Sie wecken das Interesse an einem Thema und bieten einen ersten gedanklichen Rahmen, um über es nachzudenken.

Obwohl die Ziele Webers offensichtlich heuristisch sind, bleiben ihre Fragestellung problematisch. Mit welchem Recht können wir davon ausgehen, dass Menschen in anderen Zivilisationen Wirtschaftssysteme oder wissenschaftliche Theorien modernen Zuschnitts bewusst oder unbewusst haben schaffen wollen? Und wenn wir dies nicht annehmen dürfen: mit welchem Recht können wir dann davon sprechen, dass ihre Werte oder Institutionen diese Entwicklungen ‘behinderten’, wie Weber sagt? Nur ein bereits in Gang befindlicher Prozesse kann behindert werden. Diese Überlegungen können gegen solchen Aussagen verwendet werden, wie: Europa habe sich in einem Wettbewerb mit letztlich unfähigen Konkurrenten befunden und nicht etwa neue Formen des Denkens und Tuns konstruiert, die auf zeitlich und örtlich einzigartige Bedürfnisse zugeschnitten waren. Weber spricht davon, dass der rationale Betriebskapitalismus sowohl durch Einstellungen, die in China vorzufinden waren, als auch durch Institutionen, die dort fehlten, gehemmt worden sei. Es ist eher vernünftig, von der Annahme auszugehen, dass der Endzweck der Naturerkenntnis ebenso sehr von Zivilisation zu Zivilisation variierte wie die praktischen Bedürfnisse der Technik.

Soziologische Perspektive

Es besteht ein fundamentaler soziologischer Unterschied zwischen einer Idee, die sich auf ein bestimmtes Kollektiv gründet, und einer Idee, die zum konventionellen Gemeingut einer ganzen Gesellschaft gehört. Es wäre ein grober Fehler, wollte man diese Ideenreihen als einander gleichwertig ansehen oder annehmen, dass Menschen, die ihnen anhängen, in sozialer Hinsicht irgend etwas miteinander gemein haben müssen.

Weber wusste natürlich, dass dies ein Fehler ist. Er verwarf die Vorstellung, Ideen hätten eine fixe Beziehung zu gesellschaftlichen Gruppen, da die normativen Muster, die menschliche Gruppen ausbilden, ‘ihrer eigenen Logik und damit einer Wahlverwandtschaft zwischen Form und Geist gehorchen.’ So mag eine Idee für die Erforschung einer Gesellschaft von Interesse sein, ohne dass man jene, die sie vertreten, definieren könnte.

Im 1. Jahrhundert v.Chr. war aus Konfuzianismus und Taoismus eine unförmige Masse frei flottierender Ideenreste geworden, die zum Gemeinbesitz der chinesischen Kultur gehörten.

Die Konsequenzen dieser Konfusion sind im Webers Schriften sichtbar. Dazu kommt Webers Tendenz, das Wort ‘Konfuzianismus’ zum handelnden Subjekt zu machen und als Kürzel für den Begriff ‘herrschende gesellschaftliche und politische Kräfte’ zu betrachten. Sätze wie: “Dem offiziellen Konfuzianismus fehlte natürlich das individuelle Gebet im okzidentalen Sinne des Wortes. Er kannte nur Ritualformeln” sind typische Fehlinformation.

Früher bezeichnete das Wort “Konfuzianer’ unterschiedslos: einen Meister des staatlichen Zeremoniells, einen anerkannten Lehrer, einen Philosophen, jeden Menschen, der versuchte, nach den Lehren des Konfuzius oder seiner Nachfolger zu leben, etc. D.h. jener Menschen im traditionellen China ist vertreten.

Die meisten Schriften über soziale Aspekte der chinesischen Wissenschaft und Technik haben sich mit Individuen befasst, mit abstrakten Mengen wie etwa all jenen, die mit einer bei Lao-Tzu oder Chuang-Tzu ausgedrückten Empfindung einiggehen würden, oder mit Angehörigen sozioökonomischer Klassen, die nach europäischem Muster definiert wurden.

Größere Aufmerksamkeit verdienen auch Abstammgruppen, und die wenige kohärenten Berufsgruppen, z.B. Astronomen oder kaiserliche Ärzte.

Es gab im traditionalen China keine Wissenschaft, sondern nur Wissenschaften. Im Gegensatz zu dem Bild, das Weber sich anhand seiner Quelle machte, waren diese Wissenschaften genügend hoch entwickelt, um bis 17. Jahrhundert auf die gleiche Ebene mit ihren europäischen Pendants gestellt zu werden. Doch waren die chinesischen Wissenschaften nicht zu dem integriert, was der ‘scientia’ des Abendlandes entsprochen hätte. Die ‘scientia’ wurde in gesellschaftlichen Institutionen – von der Akademie bis zu Universitäten – geboren und erhalten, wobei die wissenschaftliche Forschung der Philosophie untergeordnet blieb.

Das ‘Tao’ der konfuzianischen Schulen konnte für diesen Zweck nicht verwendet werden. Jeder, der einen Beitrag zu den einzelnen Wissenschaften leistete – auch zu mehreren von ihnen -, entnahm den grundlegenden erkenntnistheoretischen Rahmen den internen Traditionen der jeweiligen Wissenschaft, die im Wesentlichen in der Han-Zeit definiert worden waren. Die Forscher wurden natürlich beeinflusst von den geistigen Strömungen ihrer Zeit, aber nicht in einer Weise, die den kognitiven Zusammenhang ihrer Arbeit von Grund auf umstrukturiert hätte.

Alles was wir sagen können ist dass beide Traditionen hinreichend fortentwickelt waren, um miteinander verglichen werden zu können. Der Umstand, dass die Wissenschaften in China jenen hohen Entwicklungsgrad erreichen konnten, ohne zu einer Wissenschaft zu werden, legt eine Überprüfung der Vorstellung nahe, dass ‘scientia’ eine notwendige Bedingung für erfolgreiche theoretische Wissenschaften sei.

Theorie und Praxis

Theoretische und empirische Betätigung findet sich in allen chinesischen Wissenschaften. Inkompetente und verworrene Übersetzungen von medizinischen Schriften verstärken nur noch das Verurteil, dass die chinesischen Wissenschaften ohne ernsthafte Theorie auskommen würden.

Aus diesen Schriften tritt uns eine Überzeugung entgegen, die Folgen für jede Soziologie der kognitiven Funktionen hat. Keine konnte glauben, dass eine empirische Untersuchung jemals physikalische Phänomene vollständig erklären könne. Man konnte nützliche Antworten auf jede beliebige praktische Frage erbringen, aber die Textur der Realität ist zu fein und zu subtil, als dass sie vollständig durch Erweiterung der Sinne erfasst werden könnte. Um Zugang zum inneren Wesen der Natur zu erlangen, bedarf es anderer Mittel, nämlich der Introspektion, der Kontemplation oder des intuitiven Sprungs. Diese Mittel bilden eine Ergänzung zu den Methoden der Wissenschaft – ein Ergänzungsverhältnis, das ein wenig dem von Glaube und Vernunft im spätmittelalterlichen Europa gleicht.

Marginalität

Wenn wir den Prozess betrachten, der dem Weberchen Sprung von der Tradition zur Moderne zugrunde liegt, stellen wir fest, dass seine Untersuchung einer Gruppe von Sekten gilt, die wir aus Randzonen der Gesellschaft emportauchen sehen, um das Zentrum herauszufordern und zu verändern oder zu verschwinden. Es ist die Marginalität, die sie revolutionär sein lässt.

Sobald Webers Blick sich auf China heftet, bleibt er rasch an der Elite und ihrem literarischen Erbe hängen – sowohl dem, das von Konfuzius, als auch dem, das sie von Lao-Tzu übernahm. Gelegentlich schweift sein Blick auch zu den äußeren Zonen der Gesellschaft – mit der Tendenz, die letzten zweitausend Jahre in eins zusammenfließen zu lassen - , doch kehrt er schnell wieder zum Irrationalismus und unerlösten Traditionalismus des Zentrums zurück. Hier sehen wir wieder Webers Instinkte verschüttet durch die Begrenztheit seiner Quellen. Seine Bemerkung: “der Soziologe sei im Wesentlichen auf die sicherlich sehr verschiedenwertige, aber schließlich doch die relativ sichersten Erfahrungen in sich bergende Missionarliteratur angewiesen”.

Die Schriften der Jesuiten brachten zwar eine Revolution in Gang, aber nur in der chinesischen Astronomie, nicht in der Gesellschaft. Wenn wir in China nach Menschen Ausschau halten, für die die Wissenschaft nicht ein Mittel zu konservativen Zwecken war, für die vielmehr eine einzige erwiesene Tatsache im Prinzip die Gesamtheit Jahrtausandealter Werte aufwiegen konnte, so finden wir sie erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts.

Schlusswörter

Die Untersuchung zu Wissenschaft und Technik im traditionalen China soll dazu gerichtet sein, Prozesse des Wandels zu erforschen, die unablässige gegenseitige Beeinflussung von Zivilisationen anzuerkennen und die Rolle von Wissenschaft und Technik bei der Gestaltung und Weitergabe von Werten zu studieren.

Die Untersuchung der Organisation technischer Arbeit und der in ihr verkörperten Werte bildet einen besseren Ansatzpunkt als die Unterscheidung zwischen Konfuzianismus und Taoismus, wenn es darum geht, einen Zusammenhang zwischen sozialem Hintergrund und Innovation zu finden; Theorie war für die Chinesischen Wissenschaften ebenso fundamental wie für die europäischen, doch die Grenzen des theoretischen Wissens und der kognitiven Erkenntnis unterscheiden sich in beiden Zivilisationen wesentlich; in der chinesischen Wissenschaft wie in der chinesischen Wirtschaft haben Randgruppen und Randpersönlichkeiten regelmäßig eine Rolle bei einer revolutionären Veränderung gespielt. “Marginalität” konnte in einer Weise verstanden werden, für die die ideologische Unterscheidung zwischen Konfuzianismus und Taoismus belanglos ist. Die Absicht des Redners war nicht, die intellektuelle Idee auszudrücken oder zu vermitteln, sondern den Zuhörer zu beeinflussen und zu wirken.